Hotel auf der Hohe in Ballenstedt - Kopfgrafik
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Ballenstedt, eine Kleinstadt am nördlichen Rand des Ostharzes liegt an der Straße der Romanik und wird als Wiege Anhalts bezeichnet. Bereits 1030  wurde Ballenstedt in einer Urkunde des Grafen Esico von Ballenstedt genannt. Dessen Schwester Uta von Naumburg ist die Stifterin des Naumburger Doms und historisch die älteste Prinzessin von Ballenstedt.

 

Ballenstedt -  Hotel auf der Hohe in Ballenstedt
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Auf dem heutigen Schlossberg erbaute Graf Esico ein Kollegiatstift, welches 1046 im Beisein von König Heinrich III. geweiht wurde. 1123 wurde das Stift in ein Benediktinerkloster umgewandelt. 1543 wird Ballenstedt das Stadtrecht verliehen. Im 30-Jährigen Krieg  erstürmen Wallensteins Truppen die Stadt und plündern sie aus. Ab dem 17. Jahrhundert wurde Ballenstedt durch die Fürsten von Anhalt-Bernburg zur Residenzstadt ausgebaut. Aus den Resten der ehemaligen Klosteranlage wurde eine repräsentative Schlossanlage errichtet. Das fürstliche Repräsentationsbedürfnis spiegelt sich in dem Bauten des Schlosskomplexes und den zahlreichen Bauten des Barocks der oberen Allee, der gradlinigen Achse zwischen Schloss und Stadt wieder. Bedingt durch die Hofhaltung und die Förderung von Kunst und Kultur durch die anhalt-bernburgischen Fürsten wird Ballenstedt ein nicht unbedeutender Mittelpunkt des anhaltinischen Kunst- und Kulturlebens.

 
Ballenstedt -  Hotel auf der Hohe in Ballenstedt
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1765 erklärt Fürst Friedrich-Albrecht Ballenstedt offiziell zur Residenzstadt. Damit begann die politische, wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit der Stadt. Ausdruck des kulturellen Aufstiegs war unter anderem der Bau des Schlosstheaters ab 1788. Hier traten unter anderem Albert Lortzing und Franz Liszt auf und verschafften dem Theater einen bedeutenden Ruf über die Grenzen Anhalts hinaus.

     
Ballenstedt -  Hotel auf der Hohe in Ballenstedt
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Die Umgestaltung des östlichen Teiles des Schlossparks wird 1858  nach einem Entwurf des königlichpreußischen Garten- und Landschaftsgestalters Peter Joseph Lenné vorgenommen. Bemerkenswert ist die terrassenförmig angelegte Hauptachse mit vier Wasserbecken und Fontänen in Anlehnung an italienische Terrassengärten, eine der Hauptsehenswürdigkeiten Ballenstedts. Der westliche Teil des Schlossparks präsentiert sich als Landschaftspark nach englischem Vorbild, der in den angrenzenden Harzwald übergeht.

 
Ballenstedt -  Hotel auf der Hohe in Ballenstedt
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Mit dem Tod von Herzog Alexander Carl 1863 starb die Linie Anhalt-Bernburg aus, das Land fällt an die Dessauer Linie. Ballenstedt beginnt sich mit der zunehmenden touristischen Erschließung des Harzes zum Domizil wohlhabender Pensionäre zu entwickeln. Durch die Ansiedlung von Industrie nach dem 2. Weltkrieg ändert sich die wirtschaftliche Struktur der Stadt grundlegend. Fachschulen von überregionaler Bedeutung begründen auch Ballenstedts Ruf als Schulstadt.

Die ab 1990 zukunftsweisende Orientierung der Stadt auf Tourismus und Fremdenverkehr als wichtiger Wirtschaftszweig sind der Wegweiser zur Wiedererlangung ihres Rufes als "Perle des Ostharzes". Besonders sehenswert ist das Ballenstedter Schloss, das Schlosstheater, der Schlosspark, das Heimatmuseum, der Herzogliche Marstall mit Cafeteria sowie Fürstin Pauline-Bibliothek in der romantischen Altstadt.

Ausflugsziele im Harz finden Sie unter: www.Ausflugsziele-Harz.de

     

Inhaber: Ronny Vermeiren - Auf der Hohe 1 (vormals Ermslebener Str. 1) - 06493 Ballenstedt - Tel.: +49 (0) 39 483 / 979 000 - Email

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